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Mittwoch, 15. Oktober 2014

Im Hamilton-Zoo

Hey ihr Lieben,

habt ihr exotische Tiere auch schon immer voll cool gefunden? :D
Ich finde Zoos und Tierparks jedenfalls ziemlich schön, wenn man sieht, dass es den Tieren gut geht und sie genug Platz haben und so weiter :)

Schon in dem süßen kleinen Tierpark in Luckenwalde habe ich mich ziemlich wohl gefühlt, aber er ist nichts im Vergleich zum Hamilton Zoo.
Am Dienstag sollte recht schönes Wetter werden und da der Zoo hier in Hamilton eine der Hauptattraktionen ist, haben Gail und ich uns auf den Weg gemacht, um uns sowohl die Tierwelt der Region Waikato, Neuseelands und der ganzen Welt anzusehen.

Es war ein wirklich schöner Tag. Die Sonne verschwand jedoch schon bald, nachdem wir durch den Eingang des Zoos marschierten und tauchte nur noch ein paar Mal an diesem Tag auf.
Dennoch war es ein wirklich angenehmes Wetter – nicht zu heiß und nicht zu kalt: perfekt für den Zoo :)

Nach einem kurzen Blick auf die Übersichtskarte, entschlossen wir uns, zuerst die Vögel und die Reptilien anzusehen.
Durch zwei Türen, die nicht gleichzeitig geöffnet werden durften, kamen wir in den Vogel-Bereich. Dieser war so gut gesichert, da einige der Vögel frei herumlaufen und fliegen durften. So liefen wir unter den meterhohen Bäumen und gefühlte hundert verschiedene Vogel-Arten sangen in den Bäumen – es war wirklich schön.



Den ersten Vogel, den wir so zwischen den Bäumen herumlaufen sahen, war der Weka, ein Vogel, der nur hier in Neuseeland auf der Nord-Insel zu finden ist.











In den großen Gehegen, an denen der Weg vorbei führte, konnten wir weitere einheimische Vögel betrachten.





Während der Kakariki beispielsweise einfach nur ruhig auf dem Boden saß, brachte einer der Kakas sich für uns in Stellung.
Ein kleiner Freund flog an das Gitter, um uns hallo zu sagen :D

Nachdem wir noch einige weitere Vögel mehr oder weniger gesichtet oder eher gesucht haben, kamen wir in ein kleines Reptilien-Haus. Das Such-Spiel ging weiter :D
Finde die Geckos in den Zweigen. Wir haben manchmal etwas gebraucht, um sie zu finden :)
Viel Spaß beim Suchen :D







Unsere Route durch den Zoo haben wir zwangsläufig etwas umgeändert, da wir plötzlich nicht mehr wussten, wo wir waren :D
Der Zoo kam mir vor wie ein riiiiesiger Wald – und das war er ja eigentlich auch – in dem die Gehege so eingebaut wurden, das man sich immer noch wie in der puren Natur fühlte. :)

So war das nächste Geschöpf, das wir zu sehen bekamen, der Rote Panda *-* Wir standen bestimmt zehn Minuten da, um die beiden kleinen fotografieren zu können :) Aber dann haben sie beide für uns gezeigt und sich wie kleine Models verhalten.


Von diesen Models gibt es wohl bei ziemlich jeder Tierart eines, haben wir festgestellt und als wir so zu den Meerkatzen kamen, erwartete uns der Poser schon auf seinem Baumstumpf und ein anderer kam später noch ganz neugierig an die Scheibe spaziert :D



Die Ringelschwanz-Lemuren, deren Schwänze länger sind, als sie selbst, haben sich eine kleine Pause gegönnte auf ihrem Dach, bevor es ein paar Stunden später (als wir das zweite Mal an ihnen vorbeiliefen) auch schon Mittag gab :)



Unser Weg führte uns weiter an mehreren kleinen Äffchen-Arten vorbei, die alle irgendwie lustig waren und dann in ein nächsten Abschnitt von wunderschönen Paradis-Vögeln. :)

Spidermonkey

Ein kleines Kapuzineräffchen
Liebesvogel



Ist er nicht schön? :)



Während wir so weiter liefen, lichtete sich der Wald dann zu einem riiiiiesen Gehege aus weiß-gelbem Sand, Dreck oder was auch immer :D
Riesige weiße Rhinos erwarteten uns dort. Sie lagen größtenteils in der Sonne, die sich mal wieder hat blicken lassen und entspannten sich.
Ich finde Rhinos absolut faszinierend – sie sehen alt und runzelig und trotzdem doch irgendwie toll aus :D

Vorbei an Tapieren und ein paar weiteren Äffchen, kamen wir in die „Savanne“, wie uns ein Schild mitteilte.
Riesige Giraffen, Zebras, Straußen, Wilde Hunde und gehörnte Wesen erwarteten uns dort. :)




Ein ziemlich lustiges Schauspiel, hielt uns eine Weile in der „Savanne“, denn zwei der Giraffen, fingen an, ein Zebra zu jagen und dann den Strauß :D Es war sehr lustig^^
Doch wir konnten uns losreißen und vorbei an den Geparden, die zu weit weg für ein Foto auf einem Stein lagen und faulenzten, passierten wir die Schweinchen-Gehege und liefen durch die Nachbildung des Waikato-Feuchtgebietes mit vielen verschiedenen einheimischen Enten-Arten.




Auf dem Weg zum Tigergehege, begegnet wir zwei feschen Alpakas, noch einmal den Hunting Dogs und einem verschlafenen Wallaby, das sich nicht dazu bewegen ließ, sich für ein Foto zu erheben oder umzudrehen :D




Nachdem wir das Tigerweibchen nur schlafend auf einer Plattform in den Bäumen entdeckt haben, waren wir schon etwas enttäuscht und ich schlenderte den Weg weiter, der durch eine kleine Hütte führte und dort erlitt ich meinen ersten Herzinfarkt :D Der Tiger lag keinen halben Meter von mir entfernt und die Scheibe war auf den ersten Blick aus dem Augenwinkel auch nicht zu entdecken! :D

Ich habe sofort Gail gerufen und wir haben das Riesen-Kätzchen eine ganze Weile beobachtet.
Tiger sind so verdammt schöne Tiere und ich hatte das große Bedürfnis mit dem Kätzchen zu kuscheln :D Was vielleicht gar nicht mal so eine gute Idee gewesen wäre ;)

Ein Lemur :)
Unsere Tour war nach dem Tiger schon fast zu Ende und auch nur noch sehr unspektakulär^^ Ein paar Schimpansen, Lemuren, ein paar Enten, etwas, das aussah, wie eine fette Ratte und das war es auch schon fast.



Nur der Pfau war noch ein echter Bringer :D Mit gespreiztem Gefieder, musste er allen beweisen, wie schön er war :)

Und als wir anschließend im Zoo-Restaurant auch noch etwas gegessen haben, hat uns sein Artgenosse ebenso beehrt und sich den ein oder anderen Essensbissen ergattert :)

Es war ein sehr schöner Ausflug in die Natur und doch mal etwas ganz anderes als der Luckenwalder Tierpark ;-)

Ansonsten wird das Wetter gerade immer mal schon sehr sommerlich und die Sonne brennt, als befände man sich in einem Backofen :D
Viele unserer Kühe wurden jetzt schon künstlich befruchtet und Tom, eine der beiden AI-Technician, der jetzt zurück in den Süden gereist ist, hat sich als Reiseführer angeboten :)

Also, wenn ich hoffentlich nächste Woche oder etwas später weiter reise, habe ich im Norden der Süd-Insel schon jemanden, der sich auskennt und mir die besten Plätze zeigen kann. :)

Ich freu mich drauf! Aber vorher werde ich mir noch Hobbiton ansehen und nach Raglan an den Strand fahren und die Waitomo-Caves ansehen und alles, was mir auf dem Weg in den Süden noch so über den Weg läuft!

Ich halte euch auf dem Laufenden!
Schlaft gut oder habt einen guten Tag,
bis bald


eure Jo :)

PS.: Entschuldigt bitte, dass die Bilder manchmal etwas seltsam angeordnet sind. Die Formatierung wird irgendwie geändert beim Hochladen und alles sieht ganz anders aus, als ich es beabsichtigte :D

Donnerstag, 11. September 2014

Eine Kuh macht Muh, viel Kühe machen Mühe.

Und das ist auch der Grund, warum mal wieder einige Zeit – jetzt fast ein Monat – vergangen ist, bis ich mich mal wieder einige Zeit hinsetzen konnte, um einen Blog-Eintrag zu schreiben.
Heute regnet es hier nämlich mal wieder munter, aber ich habe zur Abwechslung vom Kälber füttern gerade eben bis zum Mittagessen frei, um ein wenig in die Tasten zu hauen.

Also hey ihr Lieben :) 

Ich habe mir über die fast vier Wochen immer fleißig Notizen gemacht, was ich euch so alles erzählen möchte und was so alles passiert ist, aber es ist einfach viiiiel zu viel, um es alles nieder zu schreiben.

Bei meinen sonntäglichen Telefonaten nach Hause brauche ich schon immer so ungefähr drei Stunden, um alles zu erzählen, glaubt mir, ich könnte einen Roman schreiben, aber ich möchte ja nicht, dass ihr die Lust verliert an einem Tausend-Seiten-Roman, der sich mein Blog nennt :D

Also fasse ich euch das wichtigste mal zusammen:

Es gab bis jetzt nur noch eine tote Kuh, um das weniger Schöne mal an den Anfang zu bringen. Aber ich möchte sie dennoch erwähnen, weil ich ihren Tod doch als recht seltsam empfand. Ich habe sie gefunden und habe mich zu erst gefragt, was da denn passiert ist: In dem Paddock, das die Kühe letzten Sonntag zum Fressen hatten, stehen auch einige Anhänger und Zubehör für den Traktor an der Seite. Das stört normalerweise nicht weiter. Die Kühe fressen drumherum und das war es dann auch schon. Einer der Anhänger ist der zum Düngen der Weiden. Er sieht aus wie ein Boots-Trailer und das Ding, was darauf liegt, könnte man von der Form her auch ganz grob mit der eines Bootes vergleichen – nur daher, dass es unten schmaler ist und nach oben hin breiter wird. Dadurch, dass es unten etwas schmaler ist, ist jedenfalls Raum zum Trailer-Gerüst. Manchmal, wenn sie sehr hungrig und/oder neugierig sind, stecken die Kühe ihre Köpfe durch das Trailer-Gerüst, um auch das Gras darunter zu fressen. Das ist an sich ja kein Problem und es hat bis dato auch noch keine Schäden dabei gegeben. Aber wir befinden uns gerade in der Zeit nach dem Kalben (nur noch drei Kälber werden kommen), wo die Kälber schon einige Wochen alt sind. Die Kühe kommen somit wieder on heat, was soviel heißt wie: Sie möchten jetzt gern wieder bestiegen werden :D Das passiert so ca. alle 21 Tage. Nun ja und weil sie halt doch ein bisschen dämlich sind, reiten sie sich dann immer gegenseitig, was auch beim Melken eine ganz schöne Unruhe reinbringt.

Diese Reiterei war nun aber das Todesschicksal von Jewell, einer netten, schon ziemlich alten Kuh. Sie fraß durch den Trailer das Gras darunter, als eine Kuh sie von von hinten bestiegen haben muss und ihr damit das Genick brach, denn der Kopf hatte nicht viel Platz zwischen den Trailer-Stangen. So hing sie da, Kopf im Trailer, der Körper außen. Zunge hing heraus. Kein sehr schöner Anblick kann ich euch sagen! Aber ich wollte es euch trotzdem erzählen, denn das ist wirklich pure Dämlichkeit :/

Aber Gail hat mir auch erzählt, dass schon viel beklopptere Dinge passiert sind: Zum Beispiel hat eine Kuh mal einen Zaun versucht zu überspringen, blieb dabei aber mit den Hufen hängen. Hinter dem Zaun befand sich ein drain, eines der Flüsschen, in denen das Regenwasser abläuft. Und so hing sie nun da, die Hinterhufe im Zaun und den Kopf im Wasser und konnte sich nicht befreien. Gail hat sie am Morgen dann noch genauso – aber tot – gefunden.
Echt, so blöd kann man manchmal gar nicht denken.

Kälbchen sortieren vor und nach dem Füttern :)
Nun gut, genug Gruselgeschichten gehört :D

Weiter mit erfreulicheren Dingen:
Alle meinen kleinen Kälbchen sind jetzt hier auf den Weiden zuhause. Gleich neben dem Wohnhaus sozusagen. Sie werden immer, immer größer und fressen jetzt schon Gras und Heu und trinken Wasser. Nur am Morgen gibt es noch Milch, die wir immer von der Farm mitbringen. :) In Zehnergruppen teilen wir sie dabei ein und füttern sie dann separat, dass sie sich nicht alles weg trinken gegenseitig.^^


Und immer hinter Mami her :) 
Auch die Kühe, die keine Kälber hatten, haben wir nach Hause geholt zu den ein- und zweijährigen. Drei Kühe hatten schon das zweite Jahr kein Kalb und wurden deshalb vom Truck abgeholt und dann geschlachtet. Denn wenn sie keine Kälber haben, geben sie ja auch keine Milch und wenn sie zwei Jahre hintereinander nicht schwanger werden (bei künstlicher Befruchtung und dem Bullen), dann muss auch etwas nicht stimmen mit ihnen, also werden sie verkauft. Niemand kann es sich leisten, Kühe durchzufüttern, ohne Milch dafür zu bekommen :) Wenn eine Kuh ein Jahr mal nicht schwanger wird, macht das nichts und Gail füttert sie dann ein Jahr durch, aber dafür muss sie eben wieder im nächsten Jahr ein Kälbchen bekommen und viiiiel viel Milch machen :)


Von oben bis unten dreckig :D
Die hier ist Kuh-Mist und stinkt im Gegensatz zu Kalb-Mist
schon beinahe gut riechend :D
Sowohl die Kälber, als auch die Kühe nach Hause zu holen macht immer eine riesige Sauerei und ich wasche den Trailer danach immer wieder sehr gründlich. Das ist eine Drecksarbeit sag ich euch^^ Aber bei Sonnenschein macht sie – abgesehen von dem Geruch – sogar Spaß, wenn man sieht, wie der Trailer danach blitzt und blinkt :D




Der Trailer voller Kälbchen :)




Glücklich sind sie aber trotz Enthornen und anderen Späßen

















Manche meiner kleinen Kälbchen mussten noch durch einige Qualen bevor wir sie dann jetzt endlich in Ruhe lassen mit diesen Dingen: Die restlichen sechs Kleinsten haben wir noch enthornt und letzten Freitag die Beefies unfruchtbar gemacht^^ Also Gail hat es gemacht, nicht ich^^ Sie hat sehr enge Gummiringe mit einer speziellen Zange gedehnt und sie dann um die bullsacks der Beefies gelegt und losgelassen. Sie werden dann jetzt keine Babys mehr machen können^^ Der Job war allerdings recht schwierig, denn die Beefies merken, was man von ihnen will und können alle wichtigen Dinge aus dem Säckchen in ihren Körper zurückziehen und dann kann es passieren, dass sie fruchtbar sind, auch wenn sie keine Eier mehr haben (entschuldigt den Ausdruck :D ). Aber alles sollte geklappt haben. Und wenn nicht, wird Gail es ja dann spätestens nächstes Jahr mitbekommen, wenn die noch nicht einmal erwachsenen Kühe plötzlich Muttis sind. Das gibt es auch bei Kühen, auch wenn es keine Sendung darüber gibt, die „Teen Moms“ heißt. (ne Lotte? :D )


Ohne Sitze ganz schön nackig :D
Mit diesen Zündkerzen konnte es ja nicht klappen.
Ansonsten habe ich neben glücklichen Kälbern auch noch ein ganzes Auto :)
Da es am Anfang ja ziemlich gesponnen hat und ausgegangen ist etc, haben es sich Gail und Ray mal angesehen, die beide ihr ganzes Leben lang an Autos schrauben. Die Zündkerzen und das Öl machten den Anschein, als wären sie niemals ausgetauscht worden. Und so investierte ich um die 50$ für vier neue Zündkerzen und neues Öl. Und schwupps lief wieder alles wie geschmiert. :)

Wir mussten dafür allerdings das gesamte Auto auseinander nehmen, da der Motor unter den Vordersitzen liegt. So sah mein Van doch etwas nackig aus^^

Durch den TÜV, der hier WOF also Warrant of Fitness heißt, ist er trotzdem gefallen. Unterschiedliche Bremswirkung hinten, ein „total durchgerosteter Boden“, eine Beule hinten rechts, die „die Schraube des Gurts beeinflusst“. Ich war erstmal ganz schön geschockt, denn es hörte sich teuer an. Wie sich herausstellte, war der TÜV-Typ neu und hat nur totalen Blödsinn erzählt. Nachdem wir unter das Auto gesehen haben, unter dem der Rost angeblich „handtellergroße Blasen“ werfen sollte, stellte sich heraus, dass alles in Ordnung war, nachdem der Staub einmal entfernt war – super, wenn man nicht einmal Staub von Rost unterscheiden kann. Desweiteren haben Gail und Ray die hintere Seitenwand auf der Seite der Beule aufgeschraubt, um festzustellen, dass die Schraube für den Gurt ungefähr 30 cm über der Beule sitzt und auch noch an einem völlig anderen, seperaten Gerüst angebracht war. Aber Fantasie hat der Kerl, muss man schon sagen. -.- Naja und bei den Bremsen hatte er Recht, da war die Wirkung etwas ungleich, aber nur, weil die eine Seite Luft in sich hatte nach der Erneuerung dieses Jahr. Nach einer halben Stunde Arbeit waren diese Probleme sozusagen alle beseitigt. Als wir am Montag wieder da waren, hat er das Auto durchgelassen. Er hat dabei Dinge gesagt wie „Es kommt durch, gerade so, aber das nächste Mal wohl nicht mehr wegen des Rosts“ - jaja blah blah, nix Rost. Und „der hintere Teil sieht gut aus“. Der war übrigens beim ersten Mal sein Problem von wegen gaaanz viel Rost. Ray und ich mussten uns zusammenreißen, nicht zu lachen, denn wir haben nichts gemacht an diesem Teil. Es sah ergo noch genauso aus wie letztes Mal nur ohne Staub. Das sagt ja irgendwie schon alles oder?

Aber hier in Neuseeland ist es ja gottseidank nicht wie in Deutschland, sonst hätte ich mich da beschwert. Man muss nicht zwei Mal bezahlen. Wenn man durchfällt, hat man einen Monat Zeit, es zu reparieren und kann es dann kostenfrei nochmal reparieren lassen. Dieses Spiel darf man übrigens so oft spielen, bis man das WOF hat. Ray hat gesagt, sie haben es mal fünf Mal gemacht, weil sie auch so einen Idioten hatten, der das Lenkrad nicht vom Sitz unterscheiden kann. Dabei haben sie natürlich nicht wirklich was gemacht, um es zu reparieren jedes Mal, weil es ja eigentlich schon ganz war. Und jedes Mal hieß es dann, jetzt sei es besser und so weiter, obwohl nichts gemacht wurde. Naja, Idioten gibt es anscheinend überall^^

Soviel zu meinem Erlebnis mit meinem Autochen. Ich habe es natürlich komplett ausgeräumt, sauber gemacht, geputzt etc. Außerdem habe ich noch zwei Benzin-Kanister gekauft, jeder 10 Liter. Jetzt bin ich dabei, herauszufinden, wie ich alles im Auto am besten und am effektivsten anordne, um den meisten Platz zu haben :) Bin schon ganz gut im Rennen und freue mich sehr darauf, dann weiter zu reisen.

Aber auch, wenn mich das Plan- und Reisefieber immer mehr packt, habe ich meine Zeit hier noch bis Ende Oktober verlängert, sodass ich dann meine maximalen drei Monate hier arbeiten kann. :) Money, Money, Money sing :D

Die Arbeit wird jetzt immer mehr und es häufen sich kleinere Jobs. So habe ich letzte Woche zum Beispiel 3 Tonnen Erde geebnet mit der Schaufel (autsch!) und Bäume gepflanzt. Dann bessern wir jetzt die Zäune aus, die im Winter in Mitleidenschaft gezogen wurden oder ersetzen alte, die einfach zu kaputt sind.

Trotzdem haben wir manchmal noch Zeit für schöne Dinge :D
So waren wir zum Beispiel wieder bei Kay, Gails Schwester, und ihrer Familie zum Rugby schauen und Abendessen und gestern bei einer Lady's Night in Hamilton im Baumarkt, bei der man sich Demonstrationen aller möglicher Dinge ansehen kann und an Wettbewerben teilnimmt wie einen PingPong-Ball mit einem Golfschläger in ein Klo zu befördern, einen Football schießen, einen Toilettenpapierhalter an die Wand schrauben nach Zeit etc pp :D Es war wirklich ein sehr lustiger Abend und nebenbei haben Bodybuilder ohne Oberkörperbekleidung kleine Häppchen verteilt :D Gail hat auch noch einen Preis gewonnen und jeder hat eine Tüte mit kleinen Präsenten bekommen. Das alles für eine Spende von ein paar Dollern, mindestens einem, für die Krebshilfe. Also haben wir auch noch einem guten Zweck gedient ;-)

Wir waren auch letzte Woche Donnerstag über Mittag zwei Stunden in den Hamilton-Gardens. Eine sehr berühmte Gartenanlange hier in Hamilton. Riiiesig groß und wunderschön, auch wenn die Hälfte noch nicht geblüht hat und es doch recht kühl und ohne Sonne war. Wir werden im Oktober noch einmal hinfahren, wenn alles blüht und dann gebe ich euch nochmal einen ausführlichen Foto-Bericht :) Jetzt zeige ich euch trotzdem ein paar und mache ein kleines Bilder-Buch zum Schluss, damit ihr euch von dem vielen Lesen erholen könnt ;)

Nur noch ein Wort zum Wetter: Es ist jetzt September und der September hier ist wie der April in Deutschland

April, April, der weiß nicht, was er will. Mal Regen und mal Sonnenschein, dann donnert's wieder mitten rein.

Bildchen ab! :D
Ich mag die Hühner :D 

Hühnchenflüsterin :D
Ein Selbstporträt von Meg und mir :) 
Vor einem Maori-Gebilde in den Hamilton Gardens
Ich kann sie sogar zum Einschlafen bringen :D
(Dieses hier ist auf meinem Kopf dann aber wieder aufgewacht^^)
Küssen ist gesund :D 
Manchmal ist es warm genug für nackte Füße :)
Hamilton Gardens im Maori Garden
Trotz der Kälte kurze Klamotten - purer Protest :D




Und zu guter Letzt möchte ich euch nun noch die Kälbchen vorstellen. Ich habe nur von Emily noch kein Foto, aber das liefere ich nach :) Von manchen habe ich keine aktuellen Fotos, aber die kommen vielleicht noch ;-) Hoffentlich :D Dann gibt es vielleicht mal etwas weniger zu lesen und ich mache einen Eintrag à la Bilderbuch ;-)





Caro

Christian

Flower

Fudge

Hope

Joe

John

Judy

Julian

Kiwi, die jüngste

Lotte

Lulu

Lydia

Malu

Michi

Mike

Nicole

Numa

Ocean

Pancake

Patchie

Pauline

Pippi

Rainbow

Ralf

Rosi

Simone

Sophie

Tally

Tiny

Uli

Wave (einen Tag alt)

Whiskey




Das sind also meine Kleinen, 34 an der Zahl.

Um die werde ich mich jetzt erst einmal wieder kümmern, also macht's gut :)
Und ich hoffe, ich brauche dieses Mal nicht so lang, um mich ran zu setzen und Zeit zu finden :)

Bis dahin haltet die Ohren steif und verliert nicht die Lust am Lesen, auch wenn es gerade nicht so spannend ist :) Aber so ist arbeiten halt, bald geht es los auf Reise :) 

Eure total müde und ausgelaugte 
Jo